Immer mehr Menschen in Deutschland klagen über Schlafstörungen. Mehr als 34 Mio. Menschen allein in Deutschland sollen betroffen sein. Im Vergleich zu 2010 hat sich der Anteil derer, die regelmäßig zu Schlafmitteln greifen, verdoppelt. Die meisten Studien liegen für Berufstätige vor. Kein Wunder bringt der moderne Arbeitsalltag offensichtlich so viele Probleme mit sich, dass für viele an erholsamen Schlaf nicht mehr zu denken ist. Herkömmliche Medikamente bringen auf Dauer Nebenwirkungen mit sich. Doch auch die Natur hält zahlreiche Hausmittel für dieses Problem bereit.
von Günther Strauß
Am Elsterwerdaer Platz in Berlin suchen diejenigen Rat und Hilfe, die nicht mehr weiterwissen. Sie sehnen sich meist nur noch nach einem: endlich wieder regelmäßig und erholt schlafen können. Wer nicht mehr weiter weiß wird Patienten in einem der vielen Schlaflabore oder den Schlafkliniken, die es bereits so viele in Deutschland gibt. Fast 300 akkreditierte Schlaflabore weist die Seite der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) für Deutschland aus.
Dass die Zahl der Hilfesuchenden steil nach oben geht, weisen zahlreiche Studien der letzten Jahre aus. Immer mehr Menschen klagen über Einschlafprobleme. Wer schlecht einschläft oder morgens müde und erschöpft aufwacht und das mindestens dreimal pro Woche wird schon zu den Schlaflosen gezählt. Die Krankenkassen schlagen Alarm. Nicht nur die Behandlungskosten schlagen auf das Budget, auch die schlafbedingten Arbeitsausfälle steigen beträchtlich.
Meist liegen die Ursachen für die Schlafprobleme tiefer, sodass der Hausarzt in der Regel viel Zeit aufbringen müsste, um hier wirklich zu helfen. Doch diese Zeit bezahlt ihm keiner, also wird er sich auch nicht darum kümmern. Im Standardfall wird er Ihnen ggf. Schlaftabletten verschreiben. Doch die Nebenwirkungen sind enorm.
Schlafmittel auf chemischer Basis wirken gleichzeitig stimmungsdämpfend. Sie führen regelmäßig zu Kopfschmerzen, Übelkeit, Tagesmüdigkeit, Beeinträchtigungen der Konzentrationsfähigkeit, Verminderung des Reaktionsvermögens und schließlich zu körperlicher Abhängigkeit. Letzteres bedeutet, dass Schlafen ohne das entsprechende Medikament überhaupt nicht mehr möglich ist und man folglich ständig mit den mehr als unangenehmen Nebenwirkungen leben muss.
Überprüfung der Schlafhygiene
Der erste Schritt raus aus der Krise sollte sein, die Schlaf- und Nachtgewohnheiten zu überprüfen und ggf. Änderungen vorzunehmen. Zum einen bekämpfen diese Maßnahmen bereits die Ursachen und nicht nur Symptome. Zum anderen könnten dabei durchaus neue Rituale entstehen. Allerdings eh unser Org









