Weltweit bauen einst demokratische Staaten im Akkord Grundrechte ab, um gegen die vermeintliche Pandemie vorzugehen. Manchen Regierungspolitikern scheint das aber nur ein vordergründiges Anliegen zu sein. Leichtfertig abgesegnet werden temporäre Corona-Maßnahmen zum Dauerzustand.
Klammheimlich nimmt, im Schatten der aktuellen Ereignisse, ein globales System zur Gesundheitsüberwachung Gestalt an – Corona sei „Dank“: Diese Woche kündigte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) an, all ihren 194 Mitgliedsstaaten ein technisches Rahmenwerk für die Einführung digitaler Impfzertifikate zur Verfügung zu stellen: Eine „Smart Health Card”, auf der Impfstatus (bedarfsweise aber möglicherweise auch weitere Diagnosen und Vorerkrankungen, Medikation und sonstige individuelle Angaben in verschlüsselter Form) hinterlegbar sind. Das System soll die länderübergreifende Überprüfung von QR-Codes auf elektronischen Impfnachweisen ermöglichen. Was sich gewohnt selbstlos, fürsorglich und fortschrittlich anhört, ist nichts anderes als der nächste Versuch, sensible Impf- und damit Gesundheitsdaten durch Digitalisierung zu vereinheitlichen und Regierungen – und Stiftungen, NGO’s und Unternehmen natürlich nicht minder – prinzipiellen Zugriff auf selbige zu verschaffen.
Auch in den USA zeichnet sich ein verstörend hoher Zuspruch zu diesem neuen System ab – obwohl dort die Impfpolitik Joe Bidens seit Monaten mit konstanten Rückschlägen zu kämpfen hat und die klassischen republikanischen „Red States“ (dem Vorbild der maßnahmenkritischen Südstaaten-Avantgarde um Texas und Florida unter den dortigen Gouverneuren Greg Abbott und Ron DeSantis folgend) bislang eigentlich Impfnachweisen eine kategorische Abfuhr erteilten. Auch wenn die „Smart Health Card“ noch nicht von der Bundesregierung eingeführt wurde, bieten bislang nicht weniger als 21 Staaten sowie der District of Columbia und Puerto Rico den Zugang zu dem neuen System an, auf der man seinen Covid-Impfstatus mit einem QR-Code registrieren kan








