Hintergründe

Im Bett mit „Mister Wunderbar“ – Das deutsche Epstein-Netz

Im Bett mit „Mister Wunderbar“ – Das deutsche Epstein-Netz
Dubios: Hat Ökonomin Philippa Sigl-Glöckner heimlich für Jeffrey Epstein gearbeitet?

In Jeffrey Epsteins Freundeskreis finden sich zahlreiche Deutsche. Für eine systematische Auswertung der Akten sieht die Bundesregierung dennoch keinen Anlass.

von Johann Leonhard

Das Dokument mit der Bezeichnung «EFTA01816382.pdf» zeugt von Abgründen, die man sich nicht ausmalen will – und belegt eine intime Freundschaft. Es entstammt dem jüngsten Schwung freigegebener Epstein-Akten und zeigt eine Unterhaltung zwischen dem High-Profile-Kinderhändler und einem Mann namens Dr. Henry Jarecki.

«Ich hoffe Du kommst nicht zur Besinnung. Und wann ist die Party?» Jarecki an Epstein

Am Morgen des 22. Juli 2009, schreibt Epstein – er war gerade aus der Haft entlassen worden, nachdem er 13 der eigentlich geforderten 18 Monate Haft wegen Prostitution Minderjähriger abgesessen hatte –, seinem Kumpel drei erlösende Worte: «Frei und zuhause.» Jarecki antwortet prompt: «Der König