Genussmittel wie Tabak, Alkohol und süße Limonade sollen nach dem Willen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) durch mehr Steuern um 50 Prozent teurer werden. Der Erlös soll die WHO finanzieren, die durch den Austritt der USA knapp bei Kasse ist.
von Martina Binnig
Der totalitäre Anstrich der Weltgesundheitsorganisation wird immer greller. Am 2. Juli startete die WHO ihre neue Initiative „3 by 35“. Darin fordert sie die Mitgliedstaaten dazu auf, die realen Preise für Tabak, Alkohol und zuckerhaltige Getränke bis 2035 durch Gesundheitssteuern um mindestens 50 Prozent anzuheben. Angeblich, um chronische Krankheiten einzudämmen, und ausdrücklich auch, um „wichtige öffentliche Einnahmen“ zu erzielen. Denn die Gesundheitssysteme stünden derzeit durch die Zunahme nichtübertragbarer Krankheiten (Non-Communicable Diseases, kurz: NCD), die schrumpfende Entwicklungshilfe und die wachsende Staatsverschuldung unter enormem Druck.
Dabei heize vor allem der Konsum von Tabak, Alkohol und zuckerhaltigen Getränken die NCD-Epidemie an. Nichtübertragbare Krankheiten – darunter Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes – seien für über 75 Prozent aller Todesfälle weltweit verantwortlich. Eine einmalige Preiserhöhung von 50 Prozent auf diese Produkte könnten in den nächsten 50 Jahren jedoch rund 50 Millionen vorzeitige Todesfälle verhindern.
„Gesundheitssteuern sind eines der wirksamsten Instrumente, die wir haben“, findet denn auch der stellvertretende Generaldirektor für Gesundheitsförderung, Prävention und Krankheitsbekämpfung der WHO, Dr. Jeremy Farrar, und behauptet: „Sie reduzieren den Konsum schädlicher Produkte und schaffen Einnahmen, die die Regierungen in Gesundheitsversorgung, Bildung und Sozialschutz reinvestieren können. Es ist an der Zeit, zu handeln.“
Kurz zur Erinnerung: Hier spricht ausgerechnet jener Jeremy Farrar, der während der Coronajahre als Direktor der Pharmastiftung Wellcome Trust eine mehr als unrühmliche Rolle spielte, weil er aktiv daran beteiligt war, den Labor-Ursprung von SARS-CoV-2 zu verschleiern – unter anderem in Absprache mit Ch










