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Terroranschlag auf Gastanker vereitelt – Schiff in Belgien vermint

Terroranschlag auf Gastanker vereitelt – Schiff in Belgien vermint
Screenshot aus einem Video: Eine Magnetmine auf einem aus Belgien kommenden Schiff, das im Hafen von Ust-Luga im Gebiet Leningrad ankommt.

Der russische Inlandsgeheimdienst FSB hat im Hafen von Ust-Luga einen spektakulären Terroranschlag auf einen aus dem belgischen Hafen Antwerpen kommenden Gastanker vereitelt. Am Rumpf des Schiffes waren mehrere kiloschwere magnetische Minen angebracht. Die Sprengsätze seien industriell in einem der NATO-Länder hergestellt worden. Als Drahtzieher werden erneut staatliche Stellen in der die Ukraine vermutet.

von Manfred Ulex

Die russischen Sicherheitsdienste haben im Hafen von Ust-Luga einen Terroranschlag auf ein aus Belgien kommendes Schiff verhindert. An Bord beziehungsweise am Rumpf des Schiffes wurden Sprengkörper entdeckt. Nach der Beladung in Ust-Luga sollte das Schiff in die Türkei weiterfahren. Dies teilte das Zentrum für Öffentlichkeitsarbeit des russischen Inlandsgeheimdienstes (FSB) mit. Die Behörde erklärte:

“Der FSB hat gemeinsam mit dem Ermittlungskomitee, dem Verteidigungsministerium und der Rosgwardija einen Terroranschlag auf dem Schiff ‘Arrhenius’ (Gastanker) verhindert, das aus dem belgischen Hafen Antwerpen im Hafen Ust-Luga im Bezirk Kingissepp des Gebiets Leningrad eingelaufen war, um dort beladen zu werden und anschließend weiter in den türkischen Hafen Samsun zu fahren.”

Swetlana Petrenko, Sprecherin der russischen Ermittlungsbehörden teilte mit, dass das Schiff am 20. Mai in den Seehafen eingelaufen war. Bei der Unterwasseruntersuchung eines Teils des Rumpfes des Gastankers entdeckten Taucher an Magneten befestigte Fremdkörper, die im Bereich des Maschinenraums fixiert waren und Anzeichen von Sprengkörpern aufwiesen. Der FSB teilte mit:

“Als Ergebnis der Untersuchung unter Einsatz einer Unterwasserdrohne kamen die Spezialisten der behördenübergreifenden Sprengstoffgruppe zu dem eindeutigen Schluss, dass es sich bei den Gegenständen um Sprengkörper handelt, die nach dem Vorbild von magnetischen Seeminen hergestellt wurden, vermutlich in einem der NATO-Länder unter Verwendung industriell gefertigter Bauteile.”

Nach Angaben des Geheimdienstes betrug die Menge an plastischem Sprengstoff in jedem Gerät