Der russische Corona-Impfstoff Sputnik V bekommt in Brasilien keine Zulassung. Der Grund: Bei einer Untersuchung wurden intakte Viren im Vakzin gefunden. Kritiker von Vektorimpfstoffen sehen sich bestätigt, während Moskau die Vorwürfe bestreitet.
von Manfred Ulex
Laut einem Bericht des Journalisten Boris Reitschuster hat die brasilianische Arzeimittelbehörde Anvisa bei einer Untersuchung des russischen Corona-Impfstoffes Sputnik V intakte Viren in dem Vakzin gefunden. Reitschuster schreibt:
Das benutzte Trägervirus Adenovirus 5 sei nicht inaktiv, so die staatliche Behörde. Es könne sich demnach vervielfältigen. Deshalb wird der russische Impfstoff in Brasilien keine Zulassung erhalten.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) will den Impfstoff aus Moskau, der im Gamaleja-Institut entwickelt wurde, kaufen und hat bereits einen Vorvertrag über 2,5 Millionen Dosen abgeschlossen, obwohl der Impfstoff noch nicht von der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) für die EU zugelassen wurde. In Ungarn hat Sputnik V bereits eine nationale Zulassung erhalten und wird schon verimpft.
Hat Moskau geschlampt?
Sputnik V ist ein Vektorimpfstoff wie die Vakzine von AstraZeneca oder Johnson & Johnson. Hinreichend belegt ist inzwischen, dass diese Art von Impfstoffen für zahlreiche Fälle von gefährlichen Hirnvenenthrombosen mit Todesfolge verantwortlich sind.
Sputnik V enthält zwei verschiedenen Typen menschlicher Adenoviren (Nr. 5 und Nr. 26) als Genfähre für die Bauanleitung des Spike-Proteins vom Coronavirus , wobei der eine zunächst als Starter und der andere nach vier Wochen als Verstärker gegeben wird.
Beide humanen Adenoviren sind rekombinant, das heißt ihnen wurde ein Teil des Erbgutes vom Coronavirus Sars-CoV-2, das die Krankheit Covid-19 verursacht, in die DNS der Adenoviren eingebaut. Außerdem wurden wurden ihnen im Labor die Gene für Vermehrungsfähigkeit herausgeschnitten.
Das scheint jedoch nicht sicher zu funktionieren – oder die Viren haben ihre Vermehrungsfähigkeit aus einem anderen Grund wiedererlangt, denn diese können durchaus Gene von außen aufnehmen. Jedenfalls können aktive Viren als Krankheitserreger auftreten, wenn man sie durch Impfung in den Körper bringt. Adenoviren befallen den Rachen und die Mandeln.
Zeitgleich wird das Erbgut des Coronavirus in den Zellkern verbracht und mit einiger Sicherheit ins menschliche Genom eingebaut. Mit anderen Worten: Man bekommt dieses fremde Erbgut nicht wieder los.
Hockertz warnt
Der Leiter der Anvisa, Gustavo Mendes, erklärte zur Verweigerung der Zulassung von Sputnik V in Brasilien gegen gegenüber dem Sender CNN:
Der Impfstoff hat das Potenzial, ein genetisch verändertes Adenovirus zu erzeugen, dessen Reaktionen im menschlichen Körper und dessen potenzielle Risiken nicht bekannt sind.
Die Entscheidung bestätigt den Immunologen und Toxikologen Prof. Dr. Stefan Hockertz in seiner Kritik. Hockertz hatte bereits 2020 in einem Interview mit Reitschuster eindringlich vor Vektorimpfstoffen gewarnt, da diese Viren in den menschlichen Zellkern einbringen, diedort nicht nur ihr eigenes Erbgut, sondern auch das des Coronavirus ablagern.
Werden die Adenoviren wieder aktiv – können sich also wieder vermehren –, wird das Immunsystem bedroht, und der Geimpfte kann durch diesen doppelten Angriff erkranken oder sogar versterben.
Die Inaktivierung von Viren in Impfstoffen beste








