COMPACT und Mario Rönsch – das war lange Zeit eine Erfolgsgeschichte. Durch die Vermittlung von zehntausenden neuen Abonnenten führte der Bürgerrechtler und Werbefachmann das COMPACT-Magazin in den Jahren 2015 und 2016 aus den roten Zahlen und verhinderte so die Insolvenz des alternativen Mediums. Als im vergangenen Jahr aus Ermittlungsakten des LKA Berlins bekannt wurde, dass COMPACT-Verantwortliche, namentlich Chefredakteur Jürgen Elsässer und Verleger Kai Homilius, ihren ehemaligen Mitstreiter gegenüber deutschen Strafermittlungsbehörden denunzierten, kam es zum Bruch. Rönsch machte daraufhin die Kontakte von Jürgen Elsässer zum Verfassungsschutz öffentlich und überführte die gesamte Führungsriege von COMPACT der systematischen Lüge. Im ersten Interview 2017 spricht Mario Rönsch mit aonymousnews.ru über die Verbindungen von COMPACT zur Israel-Connection und deckt auf, mit welchen perfiden Methoden das Magazin seine Leser betrügt.
Sehr geehrter Herr Rönsch. Vielen Dank, dass Sie sich Zeit für dieses Interview genommen haben. Sie haben im vergangenen Jahr den Geheimdienst-Klüngel um COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer öffentlich gemacht. In einer Stellungnahme von COMPACT wurde daraufhin mit rechtlichen Schritten gedroht. Wie ist der aktuelle Stand?
Auch ich danke für das Interview und wünsche den Lesern an dieser Stelle zunächst erstmal ein gesundes neues Jahr. Die Ankündigung von COMPACT, gegen meine Aussagen vom Sommer 2016 gerichtlich vorzugehen, entpuppte sich als heiße Luft. Obwohl den COMPACT Verantwortlichen meine ladungsfähige Anschrift in Ungarn bekannt ist, erreichte mich bis heute weder Post vom Anwalt, noch eine irgendeine gerichtliche Aufforderung, die getätigten Aussagen zu unterlassen. Ehrlich gesagt habe auch nichts anderes erwartet. Da ich meine Anschuldigungen durch meine jahrelange Tätigkeit für COMPACT detailliert belegen kann, war ich mir ziemlich sicher, dass die Ankündigung, rechtlich gegen diese vorzugehen, ein schlechter Bluff war, aus dem man schlussendlich noch Kapital geschlagen hat. Immerhin sprach COMPACT nach den Enthüllungen von einem “Infomationskrieg” und bettelte bei Lesern in bester Jutta-Ditfurth-Manier um Spenden, um Zitat “anstehende Prozesskosten” bestreiten zu können. Was Chefredakteur Jürgen Elsässer und der Verleger Kai Homilius mit diesen Geldern angestellt haben, ist mir nicht bekannt. Spender sollten dies aber mal genauer hinterfragen.
Im Vorgespräch zu diesem Interview gaben Sie an, dass Sie für COMPACT nicht nur als Abo-Vermittler, sondern auch als Autor tätig waren. In diesem Zusammenhang sprechen Sie von einem Betrug, den COMPACT an seinen Lesern begeht. Können Sie das genauer erläutern?
Ich schrieb in den Jahren 2015 und 2016 nicht nur zahlreiche Artikel für die Online-Ausgabe von COMPACT, sondern auch diverse Kolumnen für die Heftausgabe. Exemplarisch für den systematischen Betrug, den COMPACT am Leser verübt, möchte ich ein Kurzbericht erwähnen, den ich auf Wunsch von Jürgen Elsässer für das April-Heft 2016 “Merkel im Erdowahn” verfasste. Ich berichtete damals über die aktuelle Situation in Ungarn, ging auf die IWF-Kredite ein, die das Land vollständig zurückgezahlt hat und auf die Politik der ungarischen Regierung. In einem Absatz machte ich darauf aufmerksam, dass Ministerpräsident Viktor O








