Wie schamlos sich der islamistische Messer-Mord von Mannheim für die eigene politische Agenda nutzen lässt, demonstriert die Gossenpostille „Stern“. Zynischerweise versucht die Autorin, dies anderen zu unterstellen. Sie entlarvt sich selbst und die linke Realitätsverweigerung.
von Ferdinand Vogel
Das Blut auf dem Mannheimer Marktplatz war noch gar nicht lange weggewischt, da beginnen das mediale Establishment und die linke Echokammer bereits mit der Verharmlosung, Verklärung und Vertuschung des islamistischen Terroranschlags, der das Leben eines deutschen Polizisten forderte. Der Stern ist bekanntlich ein Medium, das gerne dick aufträgt. Wie ein Hakenkreuz, das in einem Champagnerglas versinkt, zum Thema Sylt-Video zeigte. Schamlos wird das gewünschte Narrativ von der rechtsextremen Bedrohung propagandistisch und mit hohem Sendungsbewußtsein verbreitet.
Und auch diesmal kann man die Uhr danach stellen. Denn was Kerstin Herrnkind für den Stern unter dem Titel „Mit dem Tod des Beamten wird Politik gemacht“ veranstaltet, ist ein erstklassiges Paradebeispiel für klassische Täter-Opfer-Umkehr von Links und der Wunsch, das unliebsame Thema möglichst schnell wieder in der Bedeutungslosigkeit zu versenken.
Das Bedauern ist nur vorgeschoben
Herrnkind leitet ihren Kommentar mit einem vorgeschobenen Satz ein, in dem sie jeden toten Polizisten bedauert. Danach kommt das „aber“, was bereits alles in Frage stellt, was vorher geschrieben wurde. Denn „Bauarbeiter leben gefährlicher“, sinniert Herrnkind und spielt den „Vorfall“, wie die Bluttat von Mannheim in den öffentlich-rechtlichen Medien bereits verharmlosend genannt wurde, zum Arbeitsunfall herunter.
Wenn ein abgelehnter Asylbewerber aus Afghanista









