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GEZ-Propaganda: Wie die Tagesschau lehrt, blutbesudelte ukrainische Nazis zu lieben

GEZ-Propaganda: Wie die Tagesschau lehrt, blutbesudelte ukrainische Nazis zu lieben
Von 300.000 aktiven ukrainischen Soldaten, gehören über 100.000 Nazi-Einheiten wie Asow an.

Wie macht man aus blutbesudelten ukrainischen Nazis Sympathieträger? Ganz einfach, man erklärt die Russen zu Faschisten. Die Tagesschau arbeitet daran, unter Einsatz aller denkbaren Tricks. Mit jedem Schritt wird ein weiteres Stück Demokratie in Deutschland dem antirussischen Wahn geopfert.

von Dagmar Henn

Als sich im Jahr 2014 in Westeuropa das große schwarze Loch des Schweigens auftat, um das Massaker von Odessa zu verschlingen, das ein klarer Beleg für fest etablierten Nazismus war, war bereits zu ahnen, dass dieses Gift seinen Weg zurück an seine Quelle finden würde. Was ich mir aber nicht vorstellen konnte, war, wie sehr die Geschichte verdreht und wie klar jede Vorstellung von Antifaschismus in ihr Gegenteil verkehrt würde. Ein besonders abstoßendes Beispiel lieferte jüngst die CDU Pankow, die vorschlug, das Denkmal für Ernst Thälmann einzuschmelzen, um den Erlös des Metalls an die Ukraine zu spenden.

Man will um jeden Preis, selbst den des eigenen Untergangs, die Ukraine nutzen, um Russland anzugreifen, und dafür muss jetzt erbarmungslos für ukrainische Nazis geworben werden. Es reicht nicht mehr, so zu tun, als gäbe es sie nicht, oder sie zu verharmlosen, indem man erklärt, sie hätten ja so wenige Sitze im Parlament, während sie sich in Wirklichkeit austoben dürfen wie kolumbianische Todesschwadronen: Nein, inzwischen geht es darum, sie zu lieben und alles Russische zu hassen.

Die Volten, die dabei geschlagen werden, sind abscheulich und vernichten jedes bisschen Ehre, das dieses Land nach der Zerschlagung des Hitlerfaschismus zurückgewinnen konnte. Das war 2014 bereits zu ahnen, als die ganze deutsche Presse die Aussage Poroschenkos, für jeden toten ukrainischen Soldaten müssten Hunderte “Separatisten” mit dem Leben bezahlen, kommentarlos wiedergab, ohne auf die Ähnlichkeit mit Wehrmachtsbefehlen hinzuweisen. Inzwischen darf ein Herr Melnyk, der nicht nur von sich behauptet, Botschafter zu sein, sondern auch noch hofiert wird, ungestraft alle Russen zu Feinden erklären. Denn jetzt sollen alle Russen – Nazis sein. Schließlich hat das bei Joschka Fischer schon so gut geklappt, der “wegen Auschwitz” Belgrad bombardierte.

Der Korrespondent der ARD in Moskau ist ein besonderer Experte im Etikettentausch. Wobei – allzu viel Arbeit muss er sich da nicht machen, er kann auf die ukrainische Propaganda zurückgreifen, und das tut er: “Seit dem Einmarsch in die Ukraine wird Russland immer wieder mit Nazideutschland verglichen.” Dass ein solcher Vergleich erstens eine unfassbare Unverschämtheit ist, insbesondere aus dem Mund eines Deutschen, und zweitens jeder Grundlage entbehrt – was macht das schon. Ist ja nur die wichtigste Nachrichtensendung des deutschen Fernsehens. Natürlich wird da nicht argumentiert; es wäre auch schwer, die Lager mit verhungernden Kriegsgefangenen zu finden, die in die Zwangsarbeit Verschleppten, die ausgelöschten Orte, die lebend in Bergwerksschächte Geworfenen, die in Kirchen zusammengetriebenen und verbrannten Opfer; wer so etwas behauptet, hat sich nie genauer damit befasst, was die Naziarmee in der Sowjetunion angerichtet hat.

Aber nun wird zu einem hinterhältigen Trick gegriffen. Es wird der Vorsitzende der jüdischen Gemeinden der Ukraine zitiert, der erklären darf, das russische Vorgehen “ähnele in der Tat der Praxis der Nazis während des Zweiten Weltkriegs”. Wenn das ein Jude sagt … Natürlich, wer etwas mehr über die Ukraine weiß, weiß auch, dass Igor Kolomoiski, der Asow mit aus der Taufe gehoben hat, ebenfalls Jude ist, ebenso wie Selenskij, der gerade erst einen gemeinsamen Videoauftritt vor dem griechischen Parlament mit zwei Vertretern dieser nazistischen Verbrecherbande absolviert hat, oder der oben zitierte Poroschenko; sich aber auf der anderen Seite, der der Donbassrepubliken beispielsweise, ebenfalls eine ganze Reihe jüdischer Ukrainer finden, von Russland ganz zu schweigen; das Argument also keines ist, weil Gesinnung nicht in den Genen sitzt. Aber für den durchschnittlichen Zuschauer der Tagesschau ist Jude und Nazi gleichzeitig unvorstellbar, und damit wird diese Aussage, so falsch sie ist, unanfechtbar.

Russland kämpfe gegen ein “angeblich neonazistisches Regime”. Hätte es das große Loch des Schweigens nicht gegeben, ein solcher Satz wäre in Deutschland unsagbar. In Frankreich gibt es übrigens gelegentliche Durchbrüche von Wahrheit. Das mag damit zu tun haben, dass die mit Bandera-Ukrainern bestückte SS-Division Galizien, die in der Westukraine so gern gefeiert wird, für das Massaker von Oradour verantwortlich war.

Der zweite Zeuge, den die ARD anführt, ist, das ist nur konsequent, ein Russe, der Philologe Gassan Gussejnow. “Der traditionelle Antifaschismus, so Gussejnow, sei reine Rhetorik, die sich hemmungslos nationalsozialistischer Stilelemente bediene.” Aha. Belege dafür? Keine. Auf ukrainischer Seite findet sich aber nicht nur der Satz von Poroschenko; auch der Gouverneur von Dnjepropetrowsk hat sich jüngst erst geäußert, man müsse jetzt alle Russen töten; als sei es sein Auftrag, den Generalplan Ost doch noch zu verwirklichen. Aufrufe von russischer Seite, alle Ukrainer zu töten, wurden bis heute nicht einmal von der ukrainischen Propaganda vorgelegt. Die faschistische Rhetorik klingt immer nur bei den Ukrainern durch.

Aber Gussejnow sieht die “nationalsozialistischen Stilelemente” ganz woanders. “So spreche Moskau der Ukraine seit Jahren das Existenzrecht ab und diffamiere die Regierung als vom Westen protegiertes Nazi-Regime.” Wie sehr diese Ukraine vom Westen protegiert wird, kann man daran sehen, dass sie sieben Jahre lang die Umsetz