Meinung

Täter-Opfer-Umkehr: Geisteskranker Trauerkult um Dortmunder Messerangreifer

Täter-Opfer-Umkehr: Geisteskranker Trauerkult um Dortmunder Messerangreifer
Dortmund: Oberbürgermeister Thomas Westphal (SPD) entschuldigt sich, dass sich Polizist nicht abstechen ließ

Die Doppelmoral und Heuchelei hat in Deutschland ein schier unerträgliches Ausmaß angenommen. Die gleiche rotgrüne Blase, die der Polizei in den sozialen Medien applaudiert, wenn sie Omas bei „Corona-Demos“ brutal über den Boden zerrt, bekommt Wutanfälle, wenn sich Beamte gegen einen Angreifer mit Namen Mouhamed wehren, der sie mit dem Messer attackiert.

von Daniel Matissek

Vergangenen Montag wurde der angeblich 16-jährige muslimische Senegalese Mouhamed D. von der Dortmunder Polizei mit fünf Schüssen getötet, nachdem er sie mit einem Messer bedroht hatte. Seither steht die deutsche Öffentlichkeit Kopf; linke Medien und Aktivisten versuchen einen zweiten Fall George Floyd zu konstruieren und attackieren die angeblich schießwütigen Polizisten als unfähig, rücksichtslos oder gar rassistisch. Und dann fiel auch noch die Politik den eigenen Beamten in den Rücken – und beteiligt sich am Trauerkult für den Messer-Attentäter.

Im konkreten Fall war die Polizei von einem Mitarbeiter der Jugendhilfeeinrichtung alarmiert worden, in der der „unbegleitete Minderjährige“ lebte (dessen genaues Alter offenbar, wie so oft, nicht bekannt war) – weil dieser mit einem 15-20 cm langen Messer hantierte. Nachdem die Polizei – sehr wohl zunächst deeskalierend und psychologisch geschult – erfolglos versucht hatte, D. zum Aufgeben zu bewegen (ihnen war bekannt, dass der Senegalese in psychiatrischer Behandlung war), versuchten sie ihn mit Pfefferspray und einem Taser zu entwaffnen. Unvermittelt stürmte der Jugendliche daraufhin mit gezücktem Messer auf einen der Beamten zu. Reflexartig – und völlig der Situation angemessen – gab daraufhin einer der den Einsatz sichernden Polizisten zum Schutz seines Kollegen Schüsse aus der – vorschriftsmäßig gezogenen – Maschinenpistole ab. Tragisch, aber absolut nicht verwerflich – und