Hier die rassistische Gesellschaft, dort die benachteiligten Ausländer. Was sich liest wie das wirre Geschreibsel einer Antifa-Postille, ist tatsächlich ein offener Brief von SPD-Mitgliedern an die eigene Parteispitze.
Manche Sozialdemokraten sind clever genug, es halbwegs zu verstecken. Andere sind zu fanatisch dafür. Doch fast alle von ihnen haben eines gemeinsam: Sie verachten Deutschland und die „schon länger Hierlebenden“. Bei keinem anderen Thema wird das so deutlich wie in der Migrationspolitik. Die raffinierten Genossen – etwa Innenministerin Nancy Faeser und Kanzler Olaf Scholz – kündigen aufgrund der kippenden Stimmung beim Wähler symbolische Maßnahmen an.
Die werden an den tatsächlichen Problemen mit unkontrollierter Masseneinwanderung aus der Dritten Welt nichts ändern, doch selbst das ist den Fundamentalisten in der SPD schon zu viel. Unter dem Titel „Initiative ‚Eintreten für Würde‘“, veröffentlichen Teile der einstigen Volkspartei einen offenen Brief, der sich gegen jede Verschärfung des Asylrechts wendet. Unterschrieben ist das Pamphlet unter anderem von Prominenten wie Gesine Schwan, Chefin der parteiinternen Grundwertekommission. Auch die Berliner Sozialdemokratin Sawsan Chebli – bekannt für philosophische Erkenntnisse á la „Antisemitismus bedroht uns alle, es bedroht vor allem auch Muslime“ – steht auf der Liste.
In dem standesgemäß durchgegenderten Brief heißt es unter anderem: „Als Sozialdemokrat*innen ist es unsere historische und immerwährende Aufgabe, uns für diejenigen einzusetzen, die auf Schutz angewiesen sind, ihre Würde zu wahren und allen Ressentiments entschieden entgegenzutreten.“ Damit meinen die Genossen natürlich keine deutschen Jugendlichen, die auf dem Schulhof von Migranten verdroschen werden oder deutsche Frauen, die sich nachts kaum noch auf die Straße trauen. Es geht um die armen Zuwanderer.
Halbherzige Verurteilung, gefolgt von zynischer Prioritätensetzung
Für die Kollateralschäden, wenn das Projekt bunte Menschheitsfamilie mal wieder an der Realität scheitert, haben die Genossen lediglich Beschwichtigungen übrig. „Das islamistische Attentat in Solingen verurteilen wir auf das Schärfste. Es hat einmal mehr die Gefahr aufgezeigt, die von religiösem Fanatismus insgesamt und dem Islamismus im Speziellen ausgeht.“ Der Staat müsse „in der Lage sein, seine Bürger*innen zu schützen und effektiv gegen jegliche Formen des Extremismus vorzugehen“.
Bekanntlich ist alles, was vor einem „aber“ oder einem „jedoch“ kommt, vollkommen wertlos. Und so machen sich die Sozis auf, dieses Alibi-Bekenntnis gegen importierten Islam-Terror wenige Sätze später wieder zu negieren, denn: „Es kann und darf jedoch nicht der










