Als der ehemalige Vize-Kanzler Joschka Fischer (Bündnis 90/Die Grünen) vor einigen Jahren forderte, man müsse „Deutsche, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen“, hat es die Bevölkerung leider versäumt, die rot-grüne Brut und ihre politischen Rädelsführer am Schopfe zu packen und in der Nordsee zu versenken. Das Resultat dieses Versäumnisses kommt uns jetzt teuer zu stehen. SPD und Grüne haben Hochverratspolitik bereits salonfähig gemacht. In Niedersachsen sind beide Parteien gerade dabei, das deutsche Schulsystem vollständig auf Migranten auszurichten. Ein entsprechender Antrag der Landesregierung wirft Fragen auf.
von Astrid zum Felde
Handelt es sich um ein weiteres Beispiel für gedankenlosen Aktionismus, geht es um machtpolitisch motivierte Gefälligkeitspolitik oder zielen die Regierungsfraktionen auf eine ideologisch getriebene Neustrukturierung des Schulsystems ab?
Hochverratspolitik oder Gedankenlosigkeit?
Auf Gedankenlosigkeit deutet hin, dass mit der Einführung weiterer zweiter Fremdsprachen, die neben der ersten Fremdsprache Englisch unterrichtet werden, die etablierten Sprachen Französisch und Latein in große Bedrängnis geraten werden. Schon die Einführung des Faches Spanisch erschwert und gefährdet die Bildung von Oberstufenkursen in den genannten Fächern.
Es wird daher Zeit, dass Rot-Grün einmal grundsätzlich über den Sinn und den Wert der verschiedenen Fremdsprachen nachdenkt. Ich bin der Auffassung, dass Latein und Französisch zurecht die wichtigsten zweiten Fremdsprachen sind, weil sie nützliche Fertigkeiten vermitteln und Teil und Ausdruck von Kulturen sind, die uns eng verbunden sind.
Die Funktion neuer Wahlmöglichkeiten kann vor diesem Hintergrund nicht darin bestehen, lernschwachen Schülern die Umgehung ungeliebter Leistungsstandards zu ermöglichen.
Für eine solche Gefälligkeitspolitik spricht, dass die SPD mit den Türken vorrangig ihre treueste verbliebene Wählergruppe begünstigen würde. Dass es um genau diese Klientel geht, verdeutlichte Kultusministerin Heiligenstadt im Landtag, als sie betonte, dass Türkisch bei diesem Vorhaben „ganz oben an‟ stehe. An den Grundschulen bezögen sich bereits bestehende Angebote zu „mehr als 50%‟ auf diese Sprache.









