Netzwelt

Digitale Diktatur schreitet voran: WhatsApp zensiert jetzt sogar private Kommunikation

Digitale Diktatur schreitet voran: WhatsApp zensiert jetzt sogar private Kommunikation
WhatsApp sperrt jetzt im großen Stil Nutzerkonten.

Die Mächtigen im Hintergrund möchten nichts mehr dem Zufall überlassen. In den neuen Geschäftsbedingungen von WhatsApp wird klar gemacht, dass der beliebte Messenger die Löschung ganzer Benutzerkonten androht. Ein Grund dafür kann die „Verbreitung von Fake News“ sein. Was solche Fake News sind, bestimmen andere. An ein Widerspruchsrecht oder eine Anhörung des Beschuldigten ist wie bei Facebook nicht gedacht. Wer nicht von heute auf morgen alle Freunde verlieren will, sollte einen Wechsel seines Messengers überlegen.

von Norbert Geroldinger

Während manche der veröffentlichten Regeln unter zivilisierten Menschen als selbstverständlich gelten sind andere beinharte und brutale Zensur. Bedenkt man, dass manche Mitbürger all ihre Kontakte und Kommunikation über WhatsApp abwickeln, ist das starker Tobak. So gelingt es den Regierenden aber auch den Linksextremen dieser Welt, Zensur vorbei an jeder demokratischen Gerichtsbarkeit an Privatunternehmen auszulagern. Whatsapp verkündete bereits im Vorjahr, jedes Monat zwei Millionen Konten zu sperren, um „Fake News“ einzudämmen. Aktuell wurde auch eine „Faktenchecker“- Funktionalität integriert.

So fliegen sie aus dem System

Diese Gründe können zur kompletten Kontensperre führen:

  1. Andere Nutzer beleidigen
  2. Andere Nutzer zu Gewalt aufrufen
  3. Fake News verbreiten
  4. Spamnachrichten schicken
  5. Sich als jemand anderer ausgeben
  6. Schadsoftware verbreiten
  7. WhatsApp hacken
  8. Andere Nutzer ausspionieren
  9. Häufig die Telefonnummer wechseln

Auf Denunzianten angewiesen

Dabei gibt WhatsApp vor, den Gesprächsverlauf zwischen Benutzern nicht mitlesen zu können. Deshalb ist der Internetdienst auf Denunziation angewiesen. Dieses Konzept kennt man ja auch von Facebook. Beispielsweise möchte eine linksextreme Gruppierung nicht, dass Nachrichten über die Kriminalität von so genannten Flüchtlingen verbreitet werden.

Dann wird ein solcher Inhalt so lange gemeldet, bis Facebook automatisch oder durch das Eingreifen oft fremdsprachiger Zensurmitarbeiter löscht, abmahnt oder sperrt. Als Begründung wurden früher schwammig die „Gemeinschaftsstandards“ genannt, heute wird mit „Hassnachricht“ oder dergleichen auch nicht wesentlich mehr präzisiert. Ein Einspruch ist so gut wie sinnlos, eine persönliche Re