Durch eine Gesetzeslücke lässt sich das deutsche Sozialsystem ganz einfach ausnutzen. Die Trickserei hat System und ist schon länger bekannt – doch die Bundesregierung denkt nicht daran einzuschreiten. Dass animiert immer mehr Ausländer aus Osteuropa, sich auf den Weg nach Deutschland zu machen und hier ganz legal den Sozialstaat zu plündern. Inzwischen klagen mehr als 20 deutsche Städte über asoziale rumänische Familienclans, die heuschreckenartig über ganze Straßenzüge herfallen und Anwohner terrorisieren. Und auch ein Bürgermeister in Rumänien warnt: “Wenn die Leute in Deutschland das Geld so einfach bekommen, dann sind sie nicht mehr bereit, zurückzukehren, und erst recht nicht, hier eine wirkliche Arbeit zu suchen.“
Ganz schamhaft rahmt der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) seinen Bericht, der eine journalistische Bombe ist, auf seiner Internetseite ein – neudeutsch könnte man von „framing“ sprechen: „Jedes Jahr suchen bulgarische und rumänische Staatsangehörige ihr Glück in Deutschland. Viele von ihnen arbeiten hart – oft in Branchen, in denen Deutsche nicht mehr arbeiten wollen. Sie sind eine wichtige Stütze für die deutsche Wirtschaft.“
Erst nach dieser Einleitung – einer Art journalistischer Blitzableiter – geht es ans Eingemachte. Der MDR stellte in seiner Reihe „Exakt“ am Mittwochabend in seinem dritten Programm einen Film vor, wie man sie bei den öffentlich-rechtlichen kaum noch erwartet (anzusehen auch hier): eine knallharte, schonungslose Recherche zu einem Tabuthema, die einen abrupt aus der Wohlfühlzone befördert: Es geht um massive, offenbar organisierte Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme – kombiniert mit massivem Sozialbetrug. Also genau das, was auszuschließen die Bundregierung versprochen hat. Betroffen sind rund 20 Städte wie beispielsweise Magdeburg, Halle, Duisburg oder Hagen. Seit 2011 ist das Problem bekannt, doch bislang gab es nur halbherzige Versuche, es zu lösen.
Der Film beginnt in Halle. In der Schlosserstraße, die durch einen 150 langen, 2 Meter hohen sichtfesten Zaun quasi in der Mitte getrennt wurde – für rund 20.000 Euro. Auf der eine Seite sanierte Häuser, auf der anderen Seite unsanierte, heruntergekommene – in denen überwiegend Zuwanderer aus Rumänien leben, vor allem Roma. Anwohner klagen über unhaltbare Zustände, über eine völlige Verm










