Ein weiterer Beleg dafür, welchen Status uns die Amerikaner beimessen. Die BRD ist ohne jeglichen Zweifel ein Vasall der USA. Konkret heißt das: Maul halten und das tun was die Besatzer verlangen. Besonders deutlich wird das am Beispiel von Weilerbach in der Westpfalz. Dort bauen die USA gerade das größte US-Militärhospital außerhalb der Vereinigten Staaten. Baukosten: 780 Millionen Euro. Der Hammer: Einen nicht unerheblichen Teil der Baukosten zahlt die BRD, genau genommen der Steuerzahler, ergo wir alle. Mindestens 130 Millionen Steuereuro fließen aus der deutschen Staatskasse in das US-amerikanische Mammutprojekt.
Das bisherige Landstuhl Regional Medical Center (LRMC) ist mit seinen rund 3000 uniformierten und zivilen Mitarbeitern das größte und beste US-Lazarett außerhalb der USA. Dort wurden in den vergangenen Jahren neben den rund 60 000 US-Soldaten, Zivilangestellten und ihren Familien in und um Kaiserslautern alle im Irak und in Afghanistan verwundeten US-Soldaten vor ihrem Transfer in die Heimat behandelt. Die USA wollen neben Ramstein als wichtigster europäischer Drehscheibe für den Lufttransport von US-Truppen auch weiter größere Kapazitäten für die Versorgung Verwundeter aus den Krisengebieten von Europa bis Asien vorhalten.
Die Dimensionen des Krankenhauses sind gigantisch: Geplant sind nach derzeitigem Stand 120 Untersuchungsräume, 68 Betten, die im Ernstfall auf 93 aufgestockt werden können, sowie neun Operationssäle.
Den offiziellen Spatenstich am 31. Oktober 2014 nahm der Generalleutnant Donald M. Campbell Jr., Befehlshaber des US-Heeres in Europa, dem das Krankenhaus untersteht, vor. Der Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD), die aus dem fernen Berlin in die Pfalz gereist war, wurde dabei lediglich eine Statistenrolle zu Teil. Sie durfte zusehen, wie der oberste amerikanische Besatzer in Europa, mit seinem Spaten genüsslich in der deutschen Erde herumwühlte.
Dem Spatenstich voraus ging ein Rechtsstreit um den Umwelt- und Naturschutz bei dem Großbauprojekt. Das Bundesverteidigungsministerium hatte zunächst angeordnet, dass die knapp 46 Hektar große Waldfläche gerodet wird, und zwar ohne eine Umweltverträglichkeitsprüfung und – angeblich aus Zeitgründen – auch unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Dagegen hatten die beiden Umweltverbände BUND und Nabu in Rheinland-Pfalz per Eilantrag im November 2012 vor dem Verwaltungsgericht Neustadt geklagt – und recht bekommen. Nachdem weiteres deutsches Steuergeld für Schutzmaßnahmen für Wildtiere wie Fledermäuse, Amphibien und Ameisen und diverse Aufforstungen verprasst wurde, konnten die Bag








