In Leverkusen ist eine Feier des berüchtigten Goman-Clans eskaliert – mehr als 50 Streifenwagen mussten anrücken, um die Krawalle zu beenden. Das Resultat: Drei verletzte Polizisten und die Frage, wann der Staat endlich gegen diese Familie durchgreift.
von Hans Neunann
Sie gehören zu den kriminellsten Familien Deutschlands: Seit vielen Jahren treten Angehörige des Goman-Clans durch Straftaten, vor allem im Betrugs-Bereich, in Erscheinung. In der Nacht zu Ostermontag ist es in Leverkusen, wo sich der Sitz des Roma-Clans befindet, nun zu schweren Auseinandersetzungen gekommen, bei denen auch Polizisten verletzt wurden.
Die Eskalation begann mit einem Routineeinsatz: Wegen Ruhestörung wurde die Polizei zu einer Shishabar in der Uhlandstraße gerufen, wo etwa 120 Personen feierten. Doch als die Beamten darum baten, die Lautstärke zu reduzieren, flogen plötzlich Flaschen, Gläser und Stühle. Es folgte eine Massenschlägerei, bei der die Clan-Anhänger sogar auch untereinander auf sich losgingen.
Mehrere Festnahmen bei den Gomans
Bilanz am Ende der Nacht: Sechs Mitglieder des Goman-Clans, vier Männer und zwei Frauen, wurden vorläufig festgenommen. Drei Polizisten erlitten Verletzungen, insgesamt waren mehrere hundert Beamte, u.a. herbeigerufene Bereitschaftspolizei, im Einsatz, um die Familienfeier aufzulösen.
In der rheinländischen Großstadt ist nicht nur der berüchtigte Goman-Clan tätig, auch die Großfamilie Al Zein, deren Mitglieder ähnlich häufig durch Straftaten in Erscheinung treten, verfügte lange über eine prunkvolle Villa in Leverkusen. Obwohl die Mitglieder in der Regel Sozialhilfe bezogen. Nach jahrelangem Rechtsstreit hat der Bundesgerichtshof Ende 2025 entschieden, dass die Einziehung des Gebäudes durch den Staat rechtmäßig gewesen ist – die Bewohnerwurden vor die Tür gesetzt. Ein kleiner Nadelstich, der jedoch ohne migrationspolitische Maßnahmen kaum ausreichen wird.

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