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Teuerster Flugschrott aller Zeiten: Neuer F35-Jet der Bundeswehr hat über 800 Mängel

Teuerster Flugschrott aller Zeiten: Neuer F35-Jet der Bundeswehr hat über 800 Mängel
Mangelhafte Flug-Eigenschaften und gravierende Mängel: Tarnkappen-Mehrzweckkampfflugzeug F35

Gerade erst hat die Bundesregierung die Großbestellung von F35-Kampfflugzeugen bekannt gegeben. Und schon offenbart ein bislang geheimer Pentagon-Bericht massive Probleme beim zukünftigen Bundeswehr-Jet. Die Mängel sind so gravierend, dass das US-Verteidigungsministerium schon Aufträge kappt.

von Manfred Ulex

Werden hier Steuergelder zum Fenster hinausgeworfen? Die von der Bundesregierung bestellten F35-Tarnkappenjets weisen laut einem Pentagon-Bericht erhebliche Mängel auf. So seien insgesamt 845 Fehler an dem zukünftigen Bundeswehr-Jet festgestellt worden, der theorethisch auch Atombomben ins Ziel bringen kann. Noch brisanter: sechs davon seien schwerwiegend und könnten im schlimmsten Fall zu einem Absturz führen.

In Washington hat man bereits die Reißleine gezogen und die Bestellung für die US Air Force um ein Drittel eingedampft: Anstatt der ursprünglich 94 F35-Jets soll die United States Air Force nur noch 61 Maschinen des Herstellers Lockheed bekommen.

Die Informationen kommen freilich zur Unzeit, denn erst letzte Woche hat die Bundesregierung mitgeteilt, die Luftwaffe auf den US-Tarnkappenjet F-35 umrüsten zu wollen. Bundesverteidigungsministerin Christine Lambrecht will damit sukzessive die vor mehr als 40 Jahren eingeführte Tornado-Flotte ersetzen. Den F-35 bezeichnete der Luftwaffen-Inspekteur der Bundeswehr Ingo Gerhartz noch am 14. März als “das modernste Kampfflugzeug weltweit”.

Ganz anders geht es aus dem neuen Pentagon-Bericht hervor: Demnach seien die Jets sehr unzuverlässig. Die sogenannte Verfügbarkeit der F35-Flotten liege bei nur 65 Prozent. Der Wert bezieht sich auf die Anzahl der jederzeit einsatzbereiten und nicht wegen Wartungsarbeiten ausfallenden Maschinen. Bei vergleichbaren Modellen beträgt dieser Wert jedoch zwischen 75 und 80 Prozent.

Auch das Triebwerk der F-35 ist anfällig. Nach Angaben der Welt standen Ende Sep