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Möbliert, mit Balkon und vom Steuerzahler finanziert: Wohnungen für Migranten in Berlin

Möbliert, mit Balkon und vom Steuerzahler finanziert: Wohnungen für Migranten in Berlin
Luxus für Migranten in Berlin: Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse

Kinderreiche Asylsuchende drängen zusehends auf den Wohnungsmarkt. Weil sie privat oft keine Unterkünfte finden, hilft das Land Berlin tatkräftig mit. Lokalaugenschein in Berlin-Hellersdorf, wo gerade 41 sehr komfortable Wohnungen für Migranten fertiggestellt werden.

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Wer wissen möchte, warum Bau- und Handwerksbetriebe in Berlin sich über mangelnde Aufträge derzeit nicht beklagen müssen, der besuche den Stadtteil Hellersdorf an der Landesgrenze zu Brandenburg im Nordosten der Stadt. Dort, wo eine Platte aus DDR-Zeiten neben der anderen gen Himmel ragt, werden auch die letzten noch verbleibenden freien Grundstücke bebaut. Bauherren sind oft kommunale Unternehmen.

An der Zossener Straße errichtet die landeseigene Wohngesellschaft Gesobau gar ein neues Quartier mit mehreren Gebäuden. „Wir bauen eine Unterkunft für geflüchtete Menschen“, steht auf dem Bauschild vor dem Haus Nummer 156. „Alle Wohnungen verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse.“ Darüber prangt ein Foto eines für die zeitgenössische Architektur so typischen grauen Klotzes und der Spruch „Hier wohnt Berlin“.

Die Werbung wäre eigentlich nicht nötig. Über Nachfrage muß sich die Gesobau keine Sorgen machen. Denn das Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) hat die Wohnungen für fünf Jahre gemietet – mit Option auf Verlängerung. „Bei dem Gebäude handelt es sich um eine Unterkunft mit Apartmentstruktur. Sie bietet mehr Privatsphäre als ein klassisches Wohnheim mit Gemeinschaftsbädern und -küchen. Deshalb ziehen hier in der Regel Familien ein, die