Medien

Parteitag der Päderasten: ARD outet sich als korrumpierte Pressestelle der Grünen

Parteitag der Päderasten: ARD outet sich als korrumpierte Pressestelle der Grünen
ARD-Mietmaul Tina Hassel gemeinsam mit den neuen Vorsitzenden der Grünen, Annalena Baerbock und Robert Habeck

Welch Jubel, welch Freude! Die Grünen wählen Vorsitzende, Reporter/innen der ARD überschlagen sich vor Begeisterung. Tina Hassel ist so überwältigt, dass sie nicht mal merkt, wie Kollegen sie verspotten und verhöhnen. Ein Klassiker von Null Distanz.

Er ist der neue Star der ARD, mit einem „starken“ 81-Prozent-Ergebnis, jubelt Hauptstadtleiterin Tina Hassel. Immerhin 83% Zustimmung hat auch Horst Seehofer von der CSU erhalten; damals nannte die Frankfurter Rundschau das niedrige Ergebnis eine „Ohrfeige“. Für die Grünen ist es stark? Zum Vergleich: Lindner wurde mit 92,4 Prozent bestätigt, Merkel als Parteivorsitzende in der Flüchtlingskrise mit 89,5%. Wo ist das Ergebnis stark, außer man ist bei der ARD auf diesem Auge blind? (Gut, Cem Özdemir erhielt zuletzt 76,9 Prozent. Auf den Maßstab kommt es eben an, und der ist bei den Grünen eben ARD-Like.)

Die Grünen sind im Deutschen Bundestag eine Oppositionspartei, und zwar die Kleinste. Aber sie regieren Deutschland, ach was, das Universum, mindestens – ARD-gefühlt jedenfalls, Tina Hassel: „Aufbruchstimmung wie in Frankreich“. Na denn, dann regiert mal schön; die ARD macht ja die Nachrichten.

Ulf Poschardt, Chefredakteur der WELT lacht sich scheckig über die analytische Tiefenschärfe aus dem ARD-Hauptstadtstudio. Immerhin, ein Problem: Nicht überbietbar, nicht mal von der Pressestelle der Grünen, was die ARD da vorlegt.

Und so geht es weiter. Glückliche Runde mit den grünen Stars, Tina Hassel stellt strahlend gefällige Fragen und Gaudi-Bursch Habeck steht für Faxen statt Politik.

Der außenpolitische Korrespondent kann da nicht nachstehen: Gute Laune ist der Maßstab der Bewertung, wenn Grüne auf die ARD treffen. Jubel, Trubel, ARD. Das erste gemeinsame Interview! Mann, da ist ja toll. Gemeinsam! Erstes!

Hassel-Mitarbeiterin Kristin Joachim jubelt über das neue „Dream Team“ der Grünen, überschlägt sich vor lauter Begeisterung. Kritische Distanz? Null. Anbiedernde Nähe zu Claudia Roth tritt an die Stelle kritischen Journalismus. Es hätte darüber berichtet werden können: Stimmzettelpanne. Gemauschel, Getuschel. Hier nur: Regenbogen, „ganz normal“. Demokratiepannen eben, ganz normal.

Es wird spannend? Wirklich, Matthias Heinz, spannend ist nur, wie der Redaktionsleiter „Kontraste“ den Vor-Jublern seiner Anstalt folgt. Hier wird jede Sprechblase aufgeblasen zur Breaking-News.