Meinung

Die schwule Republik: Deutschland im Regenbogen-Wahn

Die schwule Republik: Deutschland im Regenbogen-Wahn
Zwei homosexuelle "Hunde" beim CSD in Berlin.

Deutschland im Regenbogen-Wahn: Auf allen Kanälen, in der Werbung, im Sport, in den Nachrichten – überall knallt einem die grelle Propaganda der Homo-, Trans- und Gender-Lobby entgegen. “Pride Month” und CSD zeigen deutlich: Die sexuell abseitigen LGBT-Freaks sind vom Rand in die Mitte der Gesellschaft vorgedrungen.

von Bernhard Loyen

Die ermüdende Realität für kritische Bürger lautet seit geraumer Zeit, gegenüber der ehemaligen, verinnerlichten Selbstverständlichkeit kontroverser Diskussionskultur zu alltagspolitischen Themen mit dem Familien- und Bekanntenkreis, Mitbürgern oder Zufallsbekanntschaften: Wer nicht konform argumentiert zu “Reizthemen”, macht sich verdächtig, ist variabel oder im Mischpaket rechts bzw. X-Nutzer, AfD-Wähler oder naiv und weltfremd miesen und menschenverachtenden “Verschwörungsmythen” erlegen. 

Als gebürtiger Berliner ist man seit Jahrzehnten mit einer schwul-lesbischen Stadt- und Subkultur vertraut. Die Einforderung von immer mehr “Grundrechten” für eine diesbezügliche Lebenseinstellung, also der Umsetzung einer individuellen Präferenz, galt bis Ende der 1990er als unaufgeregt, ja, in Teilen weiterhin notwendig, wurde dabei jedoch nicht als nötigende, anstrengende, schrille, laute und aggressive Opferhaltung einer gesellschaftlichen Randgruppe wahrgenommen.

Bezogen auf die jüngsten Bilder zum sogenannten Christopher Street Day (CSD) am 26. Juli in Berlin, zeigte das politische Berlin natürlich die vermeintlich notwendige Flagge. Seit Jahren jedoch nicht nur am Tag des CSD, sondern stadtweit, wie in den Vorjahren, für ganze vier Wochen. Dieses Jahr vom 28. Juni bis zum 27. Juli. Immer öfters jedoch als “Zeichen der Solidarität” gerne auch das gesamte Jahr über.