Wie schon im Ahrtal, deutet auch bei der aktuellen Flutkatastrophe wieder vieles auf vorsätzliches Staatsversagen hin. Politische Tiefflieger versuchen daraus nun Kapital zu schlagen. Allen voran Kanzler-Darsteller Olaf Scholz.
Aufgrund schwerer Regenfälle werden Hamburg und Niedersachsen derzeit von Hochwassern heimgesucht, die gleichwohl alles andere als jahreszeitentypisch sind. Dennoch – und anstatt entschlossen gegen die Folgen vorzugehen – setzt jedoch sofort das mittlerweile obligatorische Gefasel über den Klimawandel als angebliche Ursache der Katastrophe ein. Angesichts dieses Unsinns erinnern kritische Wissenschaftler und Publizisten (wenngleich als Rufer in der Wüste) daran, dass die Aufzeichnungen zu Überschwemmungen bis 1342 zurückgehen – und Allein in besagtem Jahr vor fast 700 Jahren kamen bei der „Magdalenenflut“, die bis heute als schlimmste Hochwasserkatastrophe in Mitteleuropa gilt, Zehntausende Menschen ums Leben. Auch die Hamburger Flut von 1962, während der der spätere Bundeskanzler Helmut Schmitt sich seinen Ruf als Krisenmanager erwarb, ist ins kollektive Gedächtnis der jungen Bundesrepublik eingegangen, und die Oderflut von 2022 sicherte dem damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder die schon als ausgeschlossen geltende Wiederwahl.
In diesen und vielen anderen Naturkatastrophen gab es Tote und teils Milliardenschäden – und ihnen allen war gemein, dass niemand die Wetterereignisse auf einen “Klimawandel” (geschweige denn einen menschgemachten ebensolchen) zurückführte. Das alles ist bei den derzeitigen Hochwassern in Hamburg und Niedersachsen der anders: Hier gibt es keine Toten, die zwar empfindlichen, aber eben doch historisch nicht außergewöhnlichen Überflutungen und Schäden liegen eindeutig in der langfristigen Norm. Dennoch schwafelte der niedersächsische SPD-Ministerpräsident Stephan Weil in pflichtschuldigem Alarmismus, Hochwasser in diesem Ausmaß habe es „nie zuvor“ gegeben. Und wie schon seine Amtskollegin Malu Dreyer und Angela Merkel nach der Ahrtal-Flut, folgten auch diesmal wieder die üblichen Worthülsen der zeitgeistigen Apokalyptik: Experten würden seit langem davor warnen, dass die immer häufigeren Wetterextreme mit dem Klimawandel zusammenhingen, fabulierte Weil weiter.
Gepamperte Klima-Ideologen
Natürlich handelt es sich bei diesen Behauptungen um glatte Lügen: Erstens sind Flutkatastrophen eine Konstante der ganzen Menschheitsgeschichte. Zweitens handelt es sich bei den „Experten“, auf die Weil sich beruft, um selbstreferenzielle, mit Geldern eben des auf ihre bestellten Hiobsbotschaften angewiesenen Propagandaapparats gepamperte Klima-Ideologen, die buchstäblich immer und überall den “Klimawandel” am Werk sehen. Egal ob’s schüttet oder stürmt oder gefriert oder die Sonne scheint – immer ist irgendwie der menschgemachte Klimawandel schuld. Wie in jeder Sekte, liefern auch in dieser die eigenen Dogmen die passende Erklärung für alles.
Dabei dürfte genau diese grotesk eingeschränkte Sichtweise sogar zumindestens eine Mitschuld an den aktuellen Überschwemmungen tragen: Diese zeichneten sich nämlich lange ab. Denn während Politik, Medien und Klimalobbyisten seit Monaten die idiotische Mär









