Deutschland

Karl Lauterbach: Deutschland braucht keine Corona-Aufarbeitung

Lauterbach erklärt: Deutschland braucht keine Corona-Aufarbeitung
Verdrängen, vergessen, vertagen: Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD)

Großbritannien, Frankreich, Italien – halb Europa schaut kritisch zurück auf die Pandemie. Was schief lief, welche Lehren es gibt. Die Bundesregierung macht da nicht mit. Gesundheitsminister Karl Lauterbach warnt stattdessen lieber vor einer neuen Virus-Welle im Herbst und wirbt eifrig für die fünfte Impfung. Corona-Aufarbeitung? Nicht nötig!

von Alexander Schwarz

Wer noch eine allerletzte Hoffnung darauf hatte, dass das epochale Corona-Verbrechen in Deutschland je noch aufgearbeitet würde , kann sie wohl endgültig begraben. Wo die Täter weiter am Drücker sind und eine fließende Kontinuität ihrer politischen Wahnvorstellungen seit Beginn der “Pandemie” bis heute Karl Lauterbachs Gesundheitsministerium erklärte auf Anfrage der „Welt“ mit unglaublicher Dreistigkeit, die Regierung habe die Lehren aus der „Pandemie“ doch längst gezogen. Die Früherkennung sei verbessert, die Meldewege seien digitalisiert, die Produktionskapazitäten für Impfstoff gesteigert, eine Long-Covid-Kampagne gestartet. Und international trete die Bundesregierung für „angepasste Reaktionsmechanismen“ ein. Außerdem sei eine Enquete Sache des Parlaments.

Dass ausgerechnet Lauterbach der Allerletzte ist, der sich ein abschließendes Urteil über die politischen Corona-Verbrechen erlauben dürfte, weil vor allen anderen er selbst – wie auch sein Amtsvorgänger Spahn – Gegenstand einer umfassenden und schonungslosen Aufarbeitung sein müsste, wird natürlich nicht weiter thematisiert.  Von Bundespräsident Franz-Walter Steinmeier kam keine Reaktion, sein Vorgänger Joachim Gauck ließ verlauten, dass er zum Thema “Pandemie” nichts mehr sagen möchte. Die Verantwortlichen und Mitläufer ducken sich also weg. Von Impfschäden und den völlig gescheiterten Freiheitseinbußen wird ohnehin nicht mehr gesprochen, dafür gelang es mit tatkräftiger Hilfe der Manipulationsmedien, das pseudowissenschaftliche diagnostische Artefakt “Long Covid” als Wieselwort für alle “Altlasten” – vor allem die Impfschäden selbst – zu etablieren, dank dessen inflationären Gebrauch sich die Täter weiter als mitfühlende Helfer inszenieren können. Und: Die Pharmakonzerne können sich derweil weiter an ihren Milliardengewinnen erfr