Gesundheit

Schockierende Zahlen: Über 30.000 Frauen klagen nach Corona-Impfung über Zyklusstörungen

Schockierende Zahlen: Über 30.000 Frauen klagen nach Corona-Impfung über Zyklusstörungen
Eine Frau erhält in Hamburg die zweite Dosis der Pfizer-BioNTech-Impfung.

Über 30.000 britische Frauen geben an, dass sie nach Erhalt einer Corona-Impfung Veränderungen in ihrem Menstruationszyklus festgestellt haben. Eine Redakteurin des Magazins The Spectator teilte nun mit, dass sie nach der Impfung ebenfalls eine Veränderung bei ihrer Periode festgestellt hat.

von Günther Strauß

Lara Prendergast, Redakteurin des britischen Magazins The Spectator, teilte am vergangenen Donnerstag mit, dass auch sie zu den vielen Frauen gehört, die nach einer Corona-Impfung Änderungen in ihrem Menstruationszyklus beobachten. Insgesamt haben sich bisher 30.304 britische Frauen diesbezüglich gemeldet. Es wird befürchtet, dass die Dunkelziffer solcher Fälle sehr hoch ist und viele betroffene Frauen auch Angst haben, darüber zu sprechen.

Prendergast warf in einer am 19. August erschienenen Kolumne des Magazins einige besorgniserregende Fragen auf, nachdem sie zuvor ihre eigenen Erfahrungen nach der ersten Impfung mit einer Dosis von Pfizer-BioNTech im Mai dieses Jahres beschrieben hatte. Da der Menstruationszyklus ein sensibles und unangenehmes Thema sei, könnte die Zahl der Frauen, die nach einer Corona-Impfung Nebenwirkungen bei ihrer Periode haben, sehr viel größer sein als die offizielle Zahl von bisher 30.304 Fällen. Seit Mai, so Prendergast, sei ihr eigener Zyklus nicht mehr normal gewesen.

“Millionen britischer Frauen wurden gepikst, also könnte man sagen, dass 30.304 Berichte eine kleine, zu vernachlässigende Zahl sind. Aber es ist nicht zu vernachlässigen, wenn du selbst eine dieser Frauen bist”, schrieb Prendergast in der Kolumne. Sie fügte hinzu, dass Freundinnen von ihr ebenfalls betroffen seien, dies aber nicht mitgeteilt hätten. Die Redakteurin des in London ansässigen Magazins ergänzte, dass dieses Nicht-Berichten über die Nebenwirkungen damit zu tun habe, dass das Thema sensibel und zugleich unangenehm sei. Zudem hätten viele Frauen Angst, als “Impfgegnerin” gebrandmarkt zu werden. Prendergast fragt:

“Ist man eine ‘Impfgegnerin’, wenn man sich Sorgen macht, dass diese Spritzen eine Wirkung auf unseren Menstruationszylus haben könnten?”

Ein Frauenarzt habe ihr gesagt, dass es nicht gerade normal sei, dass “eine Impfung die Periode auf eine solche Weise beeinflusst”. Die Redakteurin äußerte zudem Sorgen über weitere Folgen: “Wenn die Spritzen die Perioden so vieler Frauen beeinflussen, wer weiß, was diese noch alles bewirken?” Millionen von Frauen könnten nur auf die offiziellen Gesundheitsstellen und die medizinischen Influencer, die die Frauen dazu drängen, sich impfen zu lassen, “hoffen und vertrauen”, dass diese