Die Pariser Spiele beweisen, dass die digitalen Werkzeuge zur Bevölkerungskontrolle, die während Covid eingeführt wurden, gekommen sind, um zu bleiben. QR-Codes, Ausgangssperren und Tausende Polizisten regeln die französische Hauptstadt.
von Thomas Oysmüller
Fast alle Olympischen Spiele in diesem Jahrtausend wurden genutzt, um vor Ort die Überwachung auszubauen. Nach der „Übung Corona“, wodurch viele digitale Überwachungsinstrumente erstmals flächendeckend eingeführt worden sind, geht dies noch einmal ein bisschen weiter. Die Pariser Spiele zeigen deutlich, wie die „smarten Überwachungswerkzeuge“, etwa der „Grüne Pass“, nun zur Kontrolle und Überwachung der Bevölkerung eingesetzt werden. So haben die Olympischen Spiele einen besonderen gesellschaftspolitischen Zweck: Den Ausbau der digitalen Überwachung.
QR-Paris
Ein französischer Blog vermutet, dass die Welt aktuell wohl die „repressivsten Olympischen Spiele der Geschichte“ erleben dürfte.
„Im Römischen Reich versprachen die Herrscher Brot und Spiele, um das Volk ruhig zu halten. Grandiose Feste wurden dem Volk angeboten, um die Macht und Großzügigkeit des Kaisers zu verkörpern. Im Jahr 2024 wird es für das Volk kein Brot und keine Spiele mehr geben, sondern nur noch die Polizei. In Frankreich ist die Armut explodiert, Eintrittskarten für die Spiele sind so teuer, dass sie für die meisten Menschen nicht zugänglich sind, die Transportkosten haben sich verdoppelt und die Stadt, in der der Wettbewerb stattfindet, ist ohnehin abgesperrt und der Zutritt verboten.“
Denn ohne speziellen QR-Code ist Zutritt in einen großen Teil Paris aktuell nicht gestattet. 44.000 Zäune sichern die zentralen Bezirke ab. Ganze Stadtviertel wurden leer geräumt:
„Dabei kommt es seit einer Woche zu surrealen Szenen, etwa von Mitarbeitern, die die Beherrschung verlieren, weil sie ihren Arbeitsplatz nicht erreichen können, oder von Polizisten, die sagen, dass die Sonne ‚den QR-Code auf Telefonen unleserlich macht‘, ’selbst, wenn die Helligkeit auf Maximum eingestellt ist, funktioniert es nicht, den Pass auszuwerten.“
In der „Grauzone“ zwischen olympischer Stadt und außerhalb erlebt man menschleere Boulevards, eine „Geisterstadt“, so Einheimische, die ihr Sommergeschäft verlieren:
Und am Rande des Perimeters trinken die Kunden auf Barterrassen, die wie in einem Käfig von Grills umgeben sind. Die Beschränkungen sind so groß, dass sie den Zugang zu bestimmten Krankenhäusern in der S








