Gesundheit

Die dreisten Lügen des Karl Lauterbach

Die dreisten Lügen des Karl Lauterbach
Verhaltensauffällig und auf allen Ebenen erkennbar inkompetent: Gesundheitsminister Karl Lauterbach

Systemisch wird eine Lüge nicht durch eine Einzelaussage, sondern dadurch, dass sie ein Forum bekommt, medial multipliziert wird und unwidersprochen bleibt. Bestes Beispiel: Karl Lauterbach. Der Gesundheitsminister lügt sich durch die Pandemie wie kein Zweiter und hat sich dabei von allen Anforderungen der Widerspruchsfreiheit und Stringenz befreit.

von Theo-Paul Löwengrub

Die falschen Prognosen und sonstigen Aussagen, die Karl Lauterbach (SPD) seit Beginn der Corona-Krise in zahllosen Talkshow-Auftritten und bei weiteren Gelegenheiten getätigt hat und bis heute unverdrossen absondert, obwohl von ihnen die meisten auch nur im Entferntesten eingetroffen sind, bestätigen nicht nur Zweifel an seiner (ohnehin vermutlich nur noch von ihm selbst anerkannten) „Fachkompetenz”, sondern auch an seinem Geisteszustand. Nachdem sich der Gesundheitsminister diese Woche heftig gegen „Bild”-Vorwürfe zur Wehr setzte und bei „Maischberger” wahrheitswidrig behauptete, er habe frühzeitig die relative Harmlosigkeit von Omikron bestätigt – und „als einer der ersten” einen milden Omikron-Verlauf prophezeit zu haben -, sah sich die Zeitung gezwungen, auch diese dreiste Lauterbach-Lüge zu widerlegen: So hatte Karl Lauterbach etwa am 26. November 2021 nach dringenden Reisebeschränkungen wegen Omikron geschrien, und am 28. November getwittert: „Modelle zeigen, dass vor Mitte Dezember Welle Höhepunkt nicht erreicht. Bis dahin wären die Krankenhäuser massiv überlastet, viele Menschen tot.” Noch am 18. Dezember tönte er, es sei „unwahrscheinlich, dass Omikron deutlich milder verläuft” (obwohl es zu diesem Zeitpunkt längst genau gegenteilige Berichte aus Südafrika und anderen Staaten gab!).

Die „Bild“ nahm den Fall des Weiteren zum Anlass, alleine nur die Fehleinschätzungen und ausgebliebenen Vorhersagen dieses offenbar pathologischen Pseudologen zu dokumentieren. So verkündete Karl Lauterbach November 2021 fälschlicherweise, dass „Mitte Dezember die Intensivstationen voll sind, trotz Verlegung”, und schwadronierte: „Bei den Fallzahlen, die wir jetzt haben, werden die Kliniken in den ersten beiden Dezemberwochen bundesweit die Kapazitätsgrenze überschreiten.” Beides trat bekanntlich nicht einmal annähernd ein, im Gegenteil sank die Hospitalisierungsinzidenz. Diese Woche erst bestätigte das Bundesgesundheitsministerium höchstselbst, dass es eine Überlastung der Intensivstationen zu keinem Zeitpunkt gegeben habe.

Unsinnige Panikprognosen

Am 30. November 2021 erklär